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Where's your will to be weird? by stefangrosjean
Where's your will to be weird?
"Where's your will to be weird?"
~Jim Morrison

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The daily bread of the eyes by stefangrosjean
The daily bread of the eyes
"The sky is the daily bread of the eyes."
~Ralph Waldo Emerson

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Eine bleibende Kindheitserinnerung von mir ist, als unser Fernseher kaputt ging. Unser Vater verfrachtete seine Söhne ins Auto, fuhr ins Fachgeschäft und kaufte einen neuen Fernseher. Einfach so, ohne lang herumzufackeln. Das hatte mich tief beeindruckt. Irgendwie hatte ich erwartet, er würde die Sache auf seine übliche Art und Weise angehen: mehrere Geschäfte aufsuchen, Tagelang Angebote vergleichen, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis finden, den Verkäufer zu einem Rabatt überreden und noch einmal darüber schlafen – solche Dinge. Aber ein Fernseher war für meinen Vater ein Artikel des täglichen Bedarfs, wie eine Rolle WC-Papier. Ist die alte leer, muss sofort eine neue her.
Ähnlich machte es meine Zimmernachbarin in der WG, als sie von ihrem Freund verlassen wurde. Sie schminkte sich, ging hinaus und kam mit einem neuen zurück. Ich war ziemlich verblüfft.
Für andere Leute gehört ein erfülltes Sexualleben anscheinend in die gleiche Kategorie wie eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung. Der Normalfall der sozialen Anpassung, ein wichtiger Bestandteil der Psychohygiene. Ich finde es wunderbar, wenn ihr eure Psychen hygienisch haltet – aber für mich war die Liebe immer ein Karussell, das sich viel zu schnell dreht. In jungen Jahren schon bin ich von meinem Pferdchen gefallen und jetzt kann ich nicht wieder aufspringen, weil zu langsam ich bin.
Also werde ich zugedeckt mit gutgemeinten Ratschlägen, damit es „bei mir auch endlich klappt.“
Dass man sich von den Frauen nichts bieten lassen sollte, heisst es, aber eigentlich habe ich es gern, wenn einem etwas geboten wird. Aber jetzt habe ich meine „wenn Männer zu sehr lieben“-Lektüre hinter mir. Selbsthilfebücher sind komisch. Zu der Rubrik „Liebe“ gibt es in der Buchhandlung ein ganzes Gestell voll davon. Ich weiss das, weil ich dort war. Bevor man hineingeht, sieht man sich um, nur um sicher zu sein, dass einem niemand gefolgt ist. Dann stellt man den Kragen hoch und zieht sich den Hut ins Gesicht, wie einer, der aus dem Pornokino herauskommt.
Das Schlimmste ist natürlich, wenn man drinnen auf einen Bekannten trifft. „Ich suche ein Geschenk für meine Mutter“, sagt der andere souverän, „was machst du hier?“ – „Weeer? Iiich?“, antwortet man nicht ganz so souverän, „ich habe mich nur zufällig hierher verirrt, wo sind wir hier überhaupt? Rubrik Liebesratgeber? … nein, eigentlich bin ich auf der Suche nach einer Strickanleitung für Männer. Habe aber nichts gefunden.“
Mit diesen Worten macht man sich davon und geht in eine andere Buchhandlung. Liebesratschläger hat es schliesslich überall. Mich überraschte allerdings, dass es eigentlich nur Anleitungen gibt, wie man aus einer unglücklichen Liebe herauskommt. Ist das nicht verkehrt? Müsste ein Liebesratgeber nicht zeigen, wie man hineinkommt?
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen einen Ratgeber zum Thema „Stricken“ und darin finden Sie nur Tipps, wie man mit dem Stricken aufhören kann. „Stricken Sie schon Ihr ganzes Leben lang? Möchten Sie endlich einen Ausweg aus den ewig wiederkehrenden Maschen finden? Unser Autor zeigt Ihnen, wie Sie von der Nadel wegkommen!“
Vielleicht schreibe ich eines Tages meinen eigenen Liebesratgeber und es wird heissen „Anleitung zum unglücklich Verliebtsein“. Mich dünkt, man ist unglücklich verliebt besser dran, als wenn man sein Liebesleben neu formatieren lässt.
Alle arbeiten an sich, alle machen sich ihre Muster bewusst, alle erkennen ihre dysfunktionalen Kognitionen, alle arbeiten ihre frühkindlichen Beziehungserfahrungen auf, alle lernen die Atmung zur Entspannung einzusetzen, bauen ihre Schüchternheit ab, Trainieren ihre sozialen Kompetenzen – die Leute gehen ins die Psychotherapie wie sie ins Aerobic gehen.
Ich habe Beziehungen gesehen, da ist es mir mehr vorgekommen, dass die beiden sich gegenseitig vom Lieben abhalten wollen, ähnlich wie Studenten, die sich treffen, um zusammen für die Prüfung zu lernen, sich aber dann mehr gegenseitig vom Lernen abhalten. Wenigstens muss man so keine Angst haben, dass die anderen am Lernen sind, während man selber nur Blödsinn macht.
Das Ausleben der Unvernunft gibt einem – ich wollte "tiefe Befriedigung" sagen, aber an dem Wort "Befriedigung" stört mich etwas. Es klingt immer wie "es hat mich an dieser Stelle gebissen, also habe ich an dieser Stelle gekratzt und jetzt beisst es mich nicht mehr.“ Das Bedürfnis ist befriedet. Jetzt ist wieder Ruhe. Das Gleichgewicht ist wieder hergestellt. Das Defizit ist behandelt. Die Normalität ist zurückgekehrt. Die Störung ist ausgeschaltet.
Das hier ist besser als Befriedigung. Befriedigung heisst befrieden, etwas unangenehmes Ausschalten. Ich hatte Hunger, der Hunger war unangenehm, also habe ich gegessen. Jetzt ist der Hunger weg. Auf dem Friedhof.
Das hier ist nicht Ausschalten von Unangenehmen, das hier ist Einschalten von etwas Paradiesischem. Buddha hatte Recht. Wer sich ans "Rad der Leidenschaft kettet" wie er es ausdrückt, der wird zuerst nach oben gezogen – aber dann wird er genauso sicher nach unten gedrückt. Es ist ein Rad. Was auf dieser Seite hinauf geht, muss auf der anderen Seite herunterkommen.
Daran sieht man einmal, dass Buddha nicht nur ein totaler Pessimist war, sondern auch der Leidenschaft nicht über den Weg traute. Das Bild vom Rad ist nämlich gut. Man kann es auch von der anderen Seite sehen: Was auf dieser Seite herunterkommt, geht auf der anderen Seite wieder hinauf. Wer sich an das Rad der Leidenschaft kettet, mit dem geht es vielleicht heute abwärts, aber morgen geht es wieder aufwärts. Ich finde, Buddha hat das immer sehr einseitig gesehen. Er sagte immer: Kette dich nicht an die Leidenschaft! Heute geht es vielleicht nach oben, aber schon morgen geht es runter mit dir!
„Macht doch nichts“, hätte man dem Kerl entgegnen sollen, „übermorgen geht’s dann wieder rauf!“ Und überübermorgen wieder runter und überüberübermorgen wieder rauf. Warum sollte das schlechter sein, als in einer unbequemen Position auf dem Boden zu sitzen und seine Atemzüge zu zählen.
Aber seit Jahrhunderten predigen alle Religionen, dass man sich vor den Leidenschaften hüten soll. Und dann gehen sie hin und schlachten sich gegenseitig ab. Vor solchen Leidenschaften sollte man sich tatsächlich hüten. Und das nur, weil jedes Volk glaubt, den besseren imaginären Freund zu haben. "Mein Gott ist besser als dein Gott." – "Nein, mein Gott ist immer eins besser als dein Gott" – "Nein, mein Gott ist immer unendlich besser als dein Gott." – "Ja, aber mein Gott hat ein Maschinengewehr, das auf allen Seiten herausschiesst."
Als Kinder haben wir solche Dialoge tatsächlich geführt. Nicht über Gott, aber über den Vater. Streitereien auf dem Pausenplatz. "Ich hole meinen Vater!" – "dann hole ich meinen Vater!" – "dann holt mein Vater sein Maschinengewehr" – "dann holt mein Vater vorher ein Maschinengewehr, das auf allen Seiten herausschiesst."
Damals, im Kindergarten, war das die ultimative Phantasiewaffe. Dagegen konnte keiner etwas sagen. Mit dem Maschinengewehr, das auf allen Seiten herausschiesst, hatte man das Schreckensmonopol. Aber wie hält man eigentlich ein Maschinengewehr, das auf allen Seiten herausschiesst? Wird man dabei nicht selber zum Löchersieb? Und: in was für einer geistigen Verfassung muss man eigentlich sein, damit man sich ein "Schreckensmonopol" wünscht?
„Der Gewinner der heutigen Gameshow darf seinen Preis selber aussuchen. Zur Wahl stehen eine Milliarde Geld, unendliche Liebe oder das Schreckensmonopol.“ – „Da nehme ich natürlich das Schreckensmonopol!“ Ist doch klar, was sonst?
Wir sind halt im Kalten Krieg aufgewachsen. Gorbatschow und Reagan. Basteln mit leeren Toilettenpapierrollen. Heute machen die Kinder daraus Katzen und Mäuse, mein Bruder und ich haben aus leeren Toilettenpapierrollen Atomwaffen gebastelt, auf die wir dann mit Filzstift „USA“ und „UdSSR“ geschrieben haben. Der atomare Holocaust im Kinderzimmer. Unsere Grosseltern sind zwischen zwei Kriegen aufgewachsen, nämlich dem ersten Weltkrieg und dem zweiten. Das ist hart. Da ich Ende der 1970er Jahre geboren wurde, bin ich auch zwischen zwei Kriegen aufgewachsen. Man muss sich das so vorstellen, dass der eine Krieg links war und der andere rechts und ich mittendrin. Der rechte Krieg war der kalte Krieg und der linke Krieg war heiss und hiess Geschlechterkrieg. Und dann kam Tschernobyl. „Das waren wieder die Männer“, sagte Mutter und ich musste jeden Abend duschen und mich mit Seife abreiben. „Das waren wieder die Russen“, sagte Vater und dann ging er in den Keller und machte sich an die Arbeit. Er baute nämlich ein Kajütenbett im Luftschutzkeller und ich wusste schon, was das ist, ein Kajütenbett. Ich war zwar noch nie auf einem Kajütenschiff gewesen, aber unser Ferienhaus hatte auch ein Kajütenbett, was nichts anderes ist als ein Bett, wo mein Bruder oben schläft und ich unten, weil er älter ist und ich froh sein kann.
Was ein Luftschutzkeller ist, wusste ich noch nicht, aber ich wusste, wo er war. Das Kajütenbett, das Vater im Luftschutzkeller errichtete, hatte allerdings nur drei Matratzenroste und das stellte mich vor eine Reihe von Fragen. Wer würde oben schlafen? Wer unten? Wer in der Mitte? Und vor allem: Wer am Boden? Schliesslich waren wir vier.
„Warum“, sagte ich zu Vater, „hat es nur Platz für drei Matratzen?“ – „Weil“, sagte er, „ich in den Krieg muss, wenn ihr hier unten schläft.“ Dann stülpte er wieder die Lippen über die Zähne, klemmte die Zunge dazwischen und schlug einen Nagel ein. „Ich kann nie hier unten schlafen“, sagte ich als er fertig war mit Hämmern, „hier hat es überall Spinnen.“ – „Wenn es Krieg ist“, sagte er tröstend, „dann hast du grössere Sorgen und wirst nicht mehr an die Spinnen denken.“ Tja, Vaters Tröstungen waren manchmal nicht sehr tröstlich. Als Kind dachte ich immer, dass es Krieg gibt, weil da böse Menschen sind, die böse Dinge tun, um für das Böse zu kämpfen. Heute glaube ich eher: Alle kämpfen für das Gute – so entsteht Krieg. Aber für mich als Kind war nichts beängstigender als die Sicherheitsmassnahmen der Erwachsenen.
„Für was sind die kleinen roten Hämmerchen neben den Scheiben“ fragte ich meine Grossmutter, als wir einmal im Bus dem Thunersee entlang fuhren. Es ist eine schöne Strasse, mit vielen Kurven, steilen Felsen auf der einen und dem See auf der anderen Seite. „Das ist, falls es einen Unfall gibt und der Bus zu brennen beginnt und man die Türen nicht mehr aufmachen kann, dann nimmt man dieses Hämmerchen und schlägt die Scheiben ein, damit die Leute nicht verbrennen. Oder stell dir vor, der Bus vertwütscht die Kurve nicht und fällt in den See, dann würden vielleicht alle ertrinken, wenn man die Scheiben nicht einschlagen kann. Darum hat es in allen Bussen diese Hämmerchen.“
Der Bus kann zu brennen beginnen?! dachte ich erschrocken, der Bus kann in den See fallen?! Diese Möglichkeiten wären mir nie in den Sinn gekommen, aber jetzt, wo ich lernen musste, dass man extra für solche Fälle Vorrichtungen angebracht hat, drängte sich mir die Schlussfolgerung auf, dass solche Dinge ständig vorkommen müssen. So sind sie doch, die Erwachsenen, sie vergeuden ihre Zeit nicht mit eingebildeten Ängsten. Ich dagegen träumte davon, dass jemand ein Spinnenradar bauen würde, ein kleines Gerät, dass ich auf den Nachttisch stellen könnte, und das sofort Alarm schlägt, wenn sich eine Spinne auf einen Radius von weniger als zwei Metern nähert. Aber niemand wollte mein Spinnenradar bauen, obwohl es keine eingebildete Angst war. Es ist tatsächlich schon geschehen, dass ich erwachte, während eine Spinne auf meinem Nachttischchen thronte. Das alles konnte also nur bedeuten, dass die roten Hämmerchen ständig zum Einsatz kommen. Den Rest der Fahrt verbrachte ich mit „mentalem Probehandeln“. Ich stellte mir genau vor, wie ich in dem sinkenden Bus auf die Bänke klettere, um an das Hämmerchen heran zu kommen. Neugierige Fische glotzen durch die Fenster herein, während die alten Leute mit einer Hand den Hut und mit der anderen den Stock umklammern. Der Buschauffeur drückt wie ein Wilder auf den Türknopf, aber das geht nicht mehr. Nur das rote Hämmerchen kann uns jetzt noch retten. An diesem Punkt war ich allerdings auch ratlos. Wie weiter? Was passiert, wenn die Scheiben eingeschlagen sind? Kommt nicht alles Wasser herein und der Bus sinkt umso schneller? Können die Leute mit ihren Hüten schwimmen? Kann ich schwimmen? Was, wenn der Bus sinkt und auch noch zu brennen beginnt? Diese roten Hämmerchen sehen verdammt klein aus, sind die sicher, dass man damit eine Scheibe einschlagen kann?
Todesängste musste ich auf meinem braunen Polstersitzchen durchstehen. Immerhin erreichten wir unsere Haltestelle gerade noch, bevor der Unfall geschah.
Meine Mutter hatte sich zwei Kinder gewünscht, zwei Töchter. Also kriegte sie zwei Söhne. „Logisch“, sagte sie. „Wenn dein Bruder ein Mädchen gewesen wäre, dann hätte er Nadine geheissen“, sagte Mutter. „Und wie würde ich heissen, wenn ich ein Mädchen wäre?“ fragte ich. „Auch Nadine“, sagte Mutter. Das schien mir sehr unpraktisch und überraschend kurzsichtig. Unsere Eltern hatten bei unseren Vornamen darauf geachtet, dass sie nicht mit dem gleichen Buchstaben beginnen wie ihre Namen, um später, wenn wir alt genug sind, um Geschäftsbriefe zu erhalten, Verwechslungen bei der Post zu vermeiden; aber dann wollten sie ihre beiden Töchter gleich taufen? „Nein“, sagte Mutter, „aber da dein Bruder ja kein Mädchen wurde, war der Name noch frei für dich.“ Das war mir damals zu abstrakt und darum erklärte sie: „Wenn dein Bruder ein Mädchen wäre, würde er Nadine heissen, und wenn du jetzt auch noch ein Mädchen geworden wärst, dann hätten wir für dich einen neuen Namen suchen müssen.“ – „Wie würde ich denn heissen, wenn mein Bruder ein Mädchen wäre?“ wollte ich wissen. „Das haben wir uns nicht überlegt“, sagte sie. Ich war unzufrieden mit dieser Antwort. „Und warum ist es logisch“, fragte ich weiter, „dass du zwei Knaben bekommen hast, wenn du zwei Mädchen wolltest?“ Und Mutter erklärte mir tröstend, dass man im Leben eben immer das haben muss, was man nicht haben will. Auch Mutters Tröstungen waren manchmal nicht sehr tröstlich.
quince.
Fünfzehntes Kapitel aus dem zweiten Teil des Buches "Ich erkläre Julia die Liebe" von Stefan Grosjean. An dieser Stelle wird seit Anfang 2014 jede Woche ein neues Kapitel des Schlüsselromans veröffentlicht. Das Projekt wird noch bis Ende 2014 laufen. Keine Lust, so lange zu warten? Das gesamte Buch kann auch als eBook gekauft werden. Eine druckerfreundliche PDF-Datei ist ebenfalls im Download enthalten.

Halber Preis! Das eBook gibt es jetzt 50% günstiger (siehe Premium Content: epub, mobi, pdf).
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By The Window by stefangrosjean
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I have no fear of photography by stefangrosjean
I have no fear of photography
"I have no fear of photography as long as it cannot be used in heaven and in hell."
~Edvard Munch

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69%
1,226 deviants said All Things Are Dark Except Where Exposed By Light by stefangrosjean
31%
552 deviants said Soft Shudders by stefangrosjean
Finally I found out the reason behind the “gender confusion” from my last journal entry and it’s embarrassing for me. Here it is: As I know now the graphics I showed you from my Google Analytics page was not a depiction of the actual results but only an example of how such a depiction might look like IF I were to make the right adjustment to my code so Google could actually track this.



I guess this shows that I’m too dumb to read the fine print. In my defense I can only say I was misled by the fact that they showed the graph in my “Reporting” section mixed with the actual results. My mistake was to not read to the bottom of the page where they clearly say “your Analytics tracking code does not include the necessary support to show them.” (But they still show a green check-mark next to it, see screenshot)
But reading through your comments was interesting anyway although I can’t answer all of them. A lot of people were wondering how many of the visitors answered the poll on dA. It was only 0.02% (I had 190’000 visitors in this period). This basically means that we were comparing a result that wasn't a result to a result that was highly unrepresentative. Very smart.
Of course I now tried the “Validate tracking code”-link you can see on the screenshot but so far without success. Even tough I still did not learn about the sex ratio of my visitors, I did learn something: “The man who doesn’t read has no advantage over the man who can’t read.” (Mark Twain)

Cheers!

Comments


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:iconcc-deyapp:
CC-DeYapp Featured By Owner 1 day ago  Professional General Artist
Love your work!
Reply
:iconphoto-illusionist:
Photo-illusionist Featured By Owner 4 days ago  Hobbyist Photographer
I shoot a different media but your work is phenomenal :) great job 
Reply
:icontaratahi:
Taratahi Featured By Owner 5 days ago
Je voudrais te remercier pour tous les citations que tu as ajouté avec les images. Merci
Reply
:icontoketmengkal:
toketmengkal Featured By Owner Oct 17, 2014  New member
nice gallery
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:iconazimutedesousa:
Azimutedesousa Featured By Owner Oct 13, 2014  New member
Beautifeul
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:iconsheltonw:
SheltonW Featured By Owner Oct 13, 2014  Hobbyist Photographer
It really doesn't matter which portrait we vote on, you are one gorgeous woman! 
Reply
:iconphotoyoung:
PhotoYoung Featured By Owner Oct 13, 2014  Hobbyist Photographer
"You?" "Woman?" ...
Reply
:iconsheltonw:
SheltonW Featured By Owner Oct 13, 2014  Hobbyist Photographer
The woman in the photo, I meant.  Sorry if I messed that up.
Reply
:iconumbatman:
umbatman Featured By Owner Oct 10, 2014  Professional General Artist
she could i use some of your images just for references for drawing or painting. because your lighting is amazing
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:iconstefangrosjean:
stefangrosjean Featured By Owner Oct 12, 2014
sure. remember to give credit. send me a link?
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